Agenda
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Videocity x REX Box x HKB Mediothek
Ausstellung: 27. Februar — 02. April 2025
REX Box, Kino REX Bern, Schwanengasse 9, 3011 Bern, daily, 13:30 to 24:00
Schaufenster der Mediothek HKB, Fellerstrasse 11, 3027 Bern, Mon-Fri 9:00-17:00
Brutal Beauty
Künstler:innen:
Youngjoo Cho, Quynh Dong (aus der Sammlung Carola und Günther Ketterer-Ertle, Bern), Ifie Sin, Kyun-Chome, Momoko Seto.
Kurator:innen:
Jiwon Choi und Videocity Tokyo. In der Natur entsteht Schönheit oft aus den rohen, ungezähmten Kräften, die unseren Planeten formen. „Simply Nature – Brutal Beauty“ erforscht diese kraftvolle Dualität durch fünf Videowerke, die beeindruckende, aber oft auch harsche Realitäten der natürlichen Welt offenbaren. Von der Zerstörung durch einen verheerenden Tsunami bis hin zum empfindlichen Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur tauchen diese Werke in Momente ein, in denen Grosszügigkeit und Unbändigkeit der Natur aufeinandertreffen.
Mit eindrucksvollen Bildern fängt die Ausstellung die Extreme der Natur ein und fordert uns heraus, unsere Beziehung zur Welt um uns herum zu hinterfragen. Sie stellt unsere Wahrnehmung von Schönheit auf die Probe und lädt uns ein, Anmut in den Kämpfen des Lebens auf der Erde zu erkennen. Dadurch gewinnen wir nicht nur ein tieferes Verständnis für die Feinheiten unserer Umwelt, sondern werden auch an unsere eigene Verletzlichkeit und Widerstandsfähigkeit erinnert. Diese Werke sind zugleich eine Hommage und eine Warnung – sie fordern uns auf, die schmale Grenze zu erkennen, die wir in unserem Umgang mit der Natur wahren müssen.
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A Millennium Before Them, To Their Spirit! x Odesa
Screening Serie: 15. März — 24. Mai 2025
Museum of Odesa Modern Art, Yevropeysʹka, 31/33 (Katerynynsʹka)
Videocity x MoOMA
Eine Reihe von Vorführungen im März–Mai 2025
Vorführungstermine:
15.03.2025, 19:00–20:00
05.04.2025, 19:00–20:00
24.05.2025, 19:00–20:00
Round Table:
24.05.2025, 17:00–19:00
Diese Filmvorführungsreihe ist den zukünftigen Generationen gewidmet, die nach uns kommen werden. Die Schatten der Zukunft haben sich bereits über uns gelegt und formen die Art und Weise, wie wir innerhalb ihrer Grenzen arbeiten und ruhen. Die Künstler:innen machen diesen Zustand sichtbar – selbst wenn seine Konturen verschwimmen. Oder müssen wir vielleicht unsere Wahrnehmung neu ausrichten, um eine neue Klarheit zu gewinnen?
Künstler:innen:
Anna Potiomkina mit Diana Derii und Kris Voitkiv (UA), Anton Saienko (UA), Daniil Revkovskyi und Andrii Rachynskyi (UA), James Stephen Wright (UK), Katia Libkind (UA), Nick Crowe und Ian Rawlinson (UK), Dasha Chechushkova (UA), Ker Wallwork (UK), Abi Palmer (UK), David Sherry (UK).
Kurator:innen:
Anna Morokhovska, Kuratorin Museum of Odesa Modern Art
James Stephen Wright, Co-Direktor Videocity UK
Yulia Manukyan, Kuratorin
Kuratorische Beratung:
Andrii Siguntsov, Chefkurator Museum of Odesa Modern Art
Andrea Domesle, Direktorin Videocity, Basel
Möglich gemacht durch die Unterstützung des British Council, Ukraine, sowie die Zusammenarbeit von MoOMA und dem Videocity UK-Team.
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Posthuman x Dresden
Ausstellung: 28. März — 25. April 2025
Runde Ecke, riesa efau – Kultur Forum Dresden, Adlergasse 12 / Ecke Wachsbleichstrasse, 01067 Dresden
28.03. – 25.04.2025
Mon-Fri 16:00-19:00 and Mon+Thur 10:00-13:00
Der „Posthuman“-Zyklus von Videocity entwirft Szenarien, in denen der Mensch nicht mehr im Mittelpunkt steht. Stattdessen entstehen Welten, die von Mikroorganismen, lebenden Maschinen aus organischen Materialien oder völlig neuen Daseinsformen bevölkert werden.
Künstler:innen:
Maria de la O Garrido, Chen Di, Jessica Dudziak, Stefan Hurtig, Gregor Petrikovič, Antje Seeger.
Kurator:innen:
Frank Eckhardt, Andrea Domesle, Polina Chizhova, Duncan Poulton.
Diese Ausstellung ist Teil von „Let the Grassroots Grow“, einer Zusammenarbeit zwischen SET, riesa efau & Videocity, unterstützt von Cultural Bridge.
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Videocity x REX Box x HKB Mediothek
Ausstellung: 03. April — 30. April 2025
REX Box, Kino REX Bern, Schwanengasse 9, 3011 Bern, daily, 13:30 to 24:00
Schaufenster der Mediothek HKB, Fellerstrasse 11, 3027 Bern, Mon-Fri 9:00-17:00
Naturally simple?
Künstler:innen:
Ursula Biemann, Gianni Motti, Jean Otth, Jérôme Stettler.
Kurator:
Yves Christen, Collection FMAC – Fonds d’art contemporain de la Ville de Genève.
Gespräch im Saal REX 2:
15.04.2025, 18:30–20:00 (Eintritt frei, Anmeldung erforderlich)
Yves Christen stellt das Videoprogramm auf Englisch vor und zeigt weitere Videoarbeiten aus der FMAC-Sammlung.
Zusätzlich werden folgende Videoarbeiten gezeigt:
Miranda Pennell, Magnetic North, 2003
Mark Lewis, Snow Storm at Robarts Library, 2015
Ben Rivers, This is My Land, 2006
Ähnlich der alten philosophischen Frage nach der Trennung von Körper und Geist wird auch das Verhältnis von Natur und Mensch oft als eine klare Dichotomie betrachtet. Aus der vielfältigen Videosammlung des FMAC habe ich Werke ausgewählt, die verschiedene künstlerische Perspektiven auf dieses komplexe, aber bereichernde Thema zeigen.
Ich habe mich auf Videos aus den letzten 20 Jahren konzentriert – eine Zeitspanne, in der ökologische Fragen zunehmend ins öffentliche Bewusstsein rückten, sowohl in den Medien als auch im Alltag der Menschen. Neben Wissenschaftler:innen, Journalist:innen, Politiker:innen oder Aktivist:innen lohnt es sich immer, auch die Sichtweise von Künstler:innen zu betrachten. Sie bieten eine alternative, ergänzende Weltsicht – abseits ausgetretener Pfade, offen für Interpretation und niemals zu illustrativ oder monolithisch. Ihr Blick ist mal poetisch, mal sensibel, kraftvoll oder assoziativ – doch sie versuchen nie zu überzeugen oder eine bestimmte Ideologie zu propagieren.
Die ausgewählten Videos präsentieren „simply“ (zumindest scheinbar) verschiedene Perspektiven darauf, wie wir unsere natürliche Umwelt wahrnehmen und betrachten können.
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VIDEONALE.20
Festival: 11. April — 18. Mai 2025
Kunstmuseum Bonn
vom 11. April – 18. Mai 2025 feiert die Videonale – Festival für Video und zeitbasierte Kunstformen ihre 20. Ausgabe (Eröffnung: 10. April / Eröffnungstage: 11. – 13. April 2025).
Seit 2005 findet die Videonale im Kunstmuseum Bonn als Ort der Präsentation und Vermittlung von Kunst, mit seiner spezifischen Architektur und seinen inhaltlichen Bezugspunkten, eine Umgebung, die uns immer wieder positiv herausfordert und uns Fragen danach stellt, wie wir selbst an diesem Ort agieren möchten: Welche neuen Lösungen – szenografische und künstlerische – für die Präsentation von audiovisueller Kunst lassen sich in Reaktion auf die räumlichen Gegebenheiten dieses Ortes entwickeln? Wie möchten wir als Festival die Begegnungen mit audiovisueller Kunst an diesem Ort gestalten? Wie können wir den musealen Raum durchlässiger machen und neue Kontaktzonen zwischen Werken, Künstler:innen und unterschiedlichen Publika kreieren? Und welche neuen Wechselbeziehungen können wir zwischen musealem und dem umgebenden städtischen Raum herstellen? Geleitet werden wir dabei von unserer tiefen Überzeugung, dass die vielfältigen und aktuellen Themen, Ästhetiken und Arbeitsweisen der audiovisuellen Kunst eine Einladung für Viele sein können, auf ganz unterschiedlichen Ebenen mit dieser Kunstform und ihren Inhalten in Resonanz zu treten.
Auch bei der VIDEONALE.20 wird die Ausstellung im Kunstmuseum Bonn zentraler Ausgangspunkt des Festivalgeschehens sein. Sie soll während ihrer 6-wöchigen Laufzeit durch permanente und temporäre Satelliten in der Stadt erweitert werden.